Yusra Mardini unterstützt Geflüchtete im FEZ-Berlin

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Yusra Mardini unterstützt Geflüchtete im FEZ-Berlin dabei, Retter zu werden

Das FEZ-Berlin startete im September 2016 ein Rettungsschwimmerprojekt für Geflüchtete. Die weltberühmte syrische Olympiaschwimmerin Yusra Mardini unterstützt dieses deutschlandweit einmalige Projekt „Rettung in Sicht“. Als Eventfotograf haben wir die Projektvorstellung am 2. November in der Schwimmhalle von dem FEZ-Berlin fotografisch begleitet.

Das Schwimmprojekt „Rettung in Sicht“ im FEZ-Berlin

Es ist das größte gemeinnützige Kinder-, Jugend- und Familienzentrum in Europa: das FEZ-Berlin in Wuhlheide. Hier startete es Mitte September das in Deutschland einmalige Schwimmprojekt „Rettung in Sicht“, in dem sechs syrische Flüchtlinge zum Rettungsschwimmer ausgebildet werden.

Die 18-jährige Yusra Mardini, ist als berühmte Heldin, Olympiaschwimmerin und das Gesicht von dem Team Refugee Olympic Athletes der Olympischen Spiele 2016 die Patin von dem Pilotprojekt und fördert es. Am 02. November 2016 wurde das Ausbildungsprojekt mit einem öffentlichen Schwimmtraining und den Auszubildenden in der Schwimmhalle der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ziel des Projektes ist es, zum einen, Flüchtlingen eine berufliche Perspektive zu bieten und zum anderen, dem hohen Bedarf an Rettungsschwimmern nachzukommen. Rettungsschwimmer sind nicht nur in öffentlichen Schwimm- und Bäderbetrieben gefragt, sondern auch in Krisengebieten. Über das Mittelmeer flüchten viele Menschen nach Europa. Tausende Menschen sind seit 2014 auf der Flucht darin ertrunken. Hilfsorganisationen klagen über einen Mangel an Rettungsschiffen und Rettungsschwimmern. Die Auszubildenden dieses Rettungsschwimmerprojekts können später selbst Flüchtlingshilfe in diesen Gebieten bieten, Leben retten und sind hoch motiviert.

Ein weiterer Aspekt betrifft auch die Sprache. Rettungsschwimmer in den Berliner Bäderbetrieben, die die Sprachen der Flüchtlinge sprechen, gibt es kaum. Sehr viele Flüchtlinge können nicht schwimmen und verstehen sprachlich nicht die Inhalte der Bäder- und Badeordnung. Dies stellt insbesondere in den Sommermonaten eine Herausforderung für die Schwimmbäder dar. So sind Rettungsschwimmer auch mit entsprechenden Sprachkenntnissen in Badeanstalten gefragt, was mit dem Projekt „Rettung in Sicht“ ebenfalls unterstützt wird.

Yusra Mardini – eine lebende Rettungslegende und Olympiaschwimmerin

Yusra Mardini unterstützt engagiert sowie begeistert als Patin das Schwimmprojekt des Freizeit- und Erholungszentrums FEZ-Berlin. Die junge Syrerin erlangte nicht nur als Olympiaschwimmerin im Refugee-Team der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro internationale Bekanntheit, sondern wurde vor allem als Heldin berühmt. Eine Geschichte, die weltweit Schlagzeilen machte.

Im August 2015 selbst auf der Flucht aus Damaskus über Libanon, die Türkei und das Mittelmeer auf dem Weg nach Griechenland, rettete die syrische Profischwimmerin Yusra Mardini zusammen mit ihrer Schwester 18 Passagieren von ihrem Schlepperschlauchboot das Leben. Als der Außenbordmotor von ihrem Schlauchboot plötzlich versagte, sprang sie zusammen mit ihrer Schwester in das kalte Wasser des Meeres. Die Mädchen zogen das mit 18 Personen besetzte Schlauchboot schwimmend drei Stunden lang über 9 km von den Küstengewässern der türkischen Stadt Izmir über das Ägäische Meer bis zum Ufer der griechischen Insel Lesbos. Eine legendäre Meisterleistung, die es in sich hatte.

Im Jahr darauf nahm sie an den Olympischen Spielen teil. Das US-amerikanische „Time Magazine“ wählte die in Berlin lebende Yusra Mardini zu den 30 einflussreichsten Teenagern auf der Welt.

FEZ-Berlin – Ausbildung zum Rettungsschwimmer für Flüchtlinge

In den nächsten 7 Monaten werden im Rahmen des Schwimmprojekts „Rettung in Sicht“ sechs Flüchtlinge zum Rettungsschwimmer ausgebildet. Unter den Teilnehmern befindet sich auch Yusra Mardini´s Vater Ezzat Mohamed Mardini. Dieser ist zudem der Trainer der Olympiaschwimmerin.

Ezzat Mohamed Mardini war ehemals in seiner syrischen Heimat Nationaltrainer der Schwimmmannschaft, doch um Rettungsschwimmer zu werden, benötigt er einen anerkannten Abschluss. Ein Problem, dass viele Flüchtlinge haben. Selbst, wenn Geflüchtete eine Ausbildung abgeschlossen und einen Beruf erlernt haben, werden die Abschlüsse meist dennoch nicht anerkannt oder die Zertifikate dafür, sind nicht mehr vorhanden. Für die Ausbildung zum Rettungsschwimmer müssen weder Zeugnisse vorgelegt werden noch bedarf es bestimmter schulischer Voraussetzungen. Lediglich ein Kompetenznachweis wird gefordert, wofür die Teilnehmer Tests, wie einen Gesundheitstest absolvieren mussten.

Das FEZ-Berlin bietet, laut Geschäftsführer Thomas Liljeberg-Markuse, nach erfolgreichem Abschluss dieser Rettungsschwimmerausbildung mindestens einem der Teilnehmer eine berufliche Perspektive. Auch möchte das FEZ-Berlin künftig weitere Praktika und Ausbildungen in anderen Arbeitsbereichen ins Leben rufen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie aus sozial schwachen Verhältnissen ausbilden.

Das Schwimmprojekt „Rettung in Sicht“ vom FEZ-Berlin verspricht, ein Erfolg zu werden. Als Eventfotograf waren wir auf der Projektvorstellung sowie dem öffentlichen Schwimmtraining dabei. So konnten wir die leistungsstarken, erfolgreichen und glücklichen Projektteilnehmer mit ihrer weltberühmten Projektpatin Yusra Mardini kennenlernen und eindrucksvolle Aufnahmen für repräsentative Fotos machen. Hier sind wahrhaft Retter in Sicht!

Anna Nesterenko

Hallo, mein Name ist Anna Nesterenko,
Ich bin professionelle Fotografin und habe meine Homebase in Berlin. Ich habe einen Bachelor of Arts in Fotografie an der BTK Berlin erlangt. Als berliner Fotografin bin ich in ganz Deutschland beschäftigt. Ich habe mich spezialiesiert auf
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